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 Dr. Bernd-Ulrich Kaiser |
Keynote: Data Warehouse - Top oder Flop?
- Die Herausforderung Data Warehouse-Management
- Business information Reengineering - logische Weiterführung des Business Process Reenginnering
- Die Rolle der Tools am Beispiel des Business Information Warehouse der SAP (SAP-BW)
- Erfolgversprechende Strategien - Anwendungsbeispiele
Als vor 15 Jahren die Idee des Data Warehouse geboren wurde, glaubten selbst die Optimisten nicht, wie lange dieses
Thema bedeutsam wäre: Es wurde, nicht zuletzt durch die Entwicklung leistungsfähiger Software-Lösungen, zu einem
festen Bestandteil der modernen Softwarearchitektur in Unternehmen und Behörden. Trotz dieses großen Erfolgs darf
aber auch nicht übersehen werden, dass ein Großteil der Data Warehouse-Projekte nicht zu dem gewünschten Ziel führten.
Die Gründe hierfür sind vielfältig. Sie reichen von technischen Herausforderungen über die Qualität und Aussagekraft der
vorgehaltenen Daten bis hin zu organisatorischen Fragestellungen. Und bilden tatsächlich die Endanwender, d. h. die
Entscheidungsträger, die Zielgruppe, oder dient das Data Warehouse lediglich den Controllern und Assistenten als Basis
für eine Berichtserstattung mit PC-Spredsheets oder PC-Präsentationstools? Es gibt vielversprechende Ansätze, die über ein
reines Copy-Paste der Daten aus den Basissystemen in ein Data Warehouse hinausgehen. Hier sind Business
Intelligence-Lösungen gefragt, die Data Warehouse-Daten - redaktionell - aufbereiten, d. h. in den entsprechenden Kontext
setzen können. Besondere Bedeutung wird in Zukunft die Integration der Data Warehouse-Inhalte in ein Mitarbeiterportal
erhalten. Letztlich ist dies der elektronische Arbeitsplatz, auf dem der Anwender alle für ihn relevanten Informationen und
Funktionen übersichtlich angeordnet vorfindet. Das Data Warehouse stellt sich damit im Sinne eines Business Information
Reengineering in einem größeren Zusammenhang dar.
Die Keynote-Vorträge sind im Rahmen der Fachkonferenz vom 22.-24. Juni 2004 zu hören. |
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